Montag, 29. August 2016

Griechenland 2016 - Abschied von Lefkada, Meteoren

Um 7 Uhr aufzustehen ist brutal nach den Tagen, wo wir so lange geschlafen haben. Wir gewöhnten uns lang wach zu sein und haben jetzt einen ganz anderen Rythmus. Um 8:30 verabschieden wir uns von der Unterkunft und fahren direkt zu den Meteora-Klöstern. Die Fahrt dauert 4,5 Stunden und wir fahren durch traumhaft schöne Landschaften. Um 13 Uhr kommen wir an, es scheint aber für uns schon fast wie Abend wäre. Bei den Sehenswürdigkeiten finden wir wieder Massen von Touristen. Wenn ich meine Fotos von 1997 von hier anschaue, stehen kaum Autos in den Parkplätzen, und jetzt stehen sie km-lang entlang der Starße. In jedem Kloster ist 3 Euro der Eintritt. Wir gehen in zwei rein, das reicht uns, uns begeistern nicht die Klöster selbst, sondern die Bauten der Natur: die Felsen.





















Die Metéora-Klöster, östlich des Pindos-Gebirges nahe der Stadt Kalambaka in Thessalien, Griechenland gelegen, gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Name Metéora leitet sich von meteorizo (μετεωρίζω) ab, was „in die Höhe heben“ bedeutet. Dieser Name beschreibt die Lage der Klöster, die auf hohen Sandsteinfelsen gebaut wurden und bei dunstiger Luft manchmal zu schweben scheinen.

Die gesamte Anlage besteht aus 24 einzelnen Klöstern und Eremitagen, von denen heute nur noch sechs bewohnt sind. Die restlichen achtzehn Klöster sind entweder zu schwer zu erreichen oder wurden wegen Einsturzgefahr verlassen.

Die ersten nachgewiesenen Einsiedeleien gibt es in Metéora seit dem 11. Jahrhundert, Überlieferungen berichten sogar von einer Besiedelung bereits vor dem 10. Jahrhundert. Im Laufe der Jahre wuchsen diese Einsiedeleien zu einer organisierten Gemeinschaft nach Vorbild des heiligen Berges Athos zusammen und bildeten das Kloster Doúpiani.

Mit der Ankunft des von Athos geflohenen Mönches Athanasios im Jahr 1334 begann der Aufstieg des Klosterlebens in der Region. Zusammen mit seinem geistlichen Ziehvater Gregorios und 14 weiteren Mönchen gründete er 1344 das Kloster Metamórphosis, auch bekannt als Megálo Metéoro. Athanasios stellte die in Metéora gültigen Regeln des Klosterlebens auf und wurde nach seinem Tod als Athanasios Meteorites seliggesprochen. Im Verlauf des 14. Jahrhunderts wurden weitere Klöster errichtet und die Anlagen durch fromme regionale Herrscher wie König Symeon finanziell und durch die Gewährung von Privilegien unterstützt. Im Laufe der Jahre entstanden so etliche Klöster und Einsiedeleien, deren Gründer nur zum Teil namentlich überliefert sind.

Die Klöster Metamórphosis, Varlaám, Rousánou, Agía Triáda, Agios Stéfanos und Agios Nikólaos Anapavsás sind heute noch bewohnt und können auch besichtigt werden. Jedes der Klöster hat an einem anderen Tag Ruhetag, so dass nie alle gleichzeitig geschlossen haben.

Zu beachten ist die Kleiderordnung für Besucher. Für Herren sind Shorts tabu, während bei Frauen Miniröcke und schulterfreie Oberteile nicht toleriert werden. Auch werden bei Frauen Kleider bzw. Röcke lieber gesehen als Hosen; Hosen tragende Frauen werden in einigen Klöstern gebeten, sich eine Schürze vorzubinden, die am Eingang ausgeliehen werden kann.

Die Felsen sind beliebte Kletterziele und diensten schon öfter als Filmkulisse, z.B. in dem »James Bond 007 Film – In tödlicher Mission« 1981

Quelle: wikipedia
































































Gegen 17 Uhr essen wir einen Gyros in Kalambaka und müssen nachher noch zwei Stunden zu unserer Unterkunft, nach  Neos Pantelemonas fahren. Diese Fahrt wünschen wir uns nicht mehr, wir sind müde und von Hitze ausgesaugt.
Unsere Unterkunft, das Irida Hotel, ist ein einfach eingerichteter älterer Bau, aber er hat eine wunderschöne Gartenanlage und einen mächtigen Pool und Blick über den grünen Hang aufs Meer. Wir sind tot müde und ziemlich hungrig, den ganzen Tag nur einen Gyros gegessen, und überlegen uns irgendwo in die Urlaubsorte an der Küste zum Essen zu fahren, aber wir sind nicht mal zu dem fähig heute. Wir trinken unsere zwei restlichen Dosenbiere und gehen früh schlafen.