Dienstag, 18. Januar 2011

Salzburger Land 2.

16. Juni 2009
Zwei Bilder von dem Balkon unserer Unterkunft mit halber Stunde Unterschied:



Es gibt in der Umgebung viele Holzschnitzereiwerkstätten, wo ähnliche Sachen gamacht werden:


Um 7:30 Uhr stehen wir auf, die Besitzerin bringt unser Frühstück rauf, was wir in dieser Form eigentlich nichtr bräuchten (wir essen keine Marmelade, keine Butter, ich trinke keinen Kaffee, M. frühstückt nie und ich esse immer Wurst und Käse). Schließlich einigen wir uns auf 6 Semmeln (davon packe ich 4 für die Tagesausflüge) und Kaffee, Schinken und Käse. Jeden Abend besprechen wir es, um wieviel Uhr wir daß Frühstück wollen und die Frau bringt es auf dem Tablett rauf und lässt es uns auf dem Küchentisch. Der Himmel ist bewölkt, deshalb planen wir für heute keine große Wanderung. Zuerst fahren wir nach Sankt Johann zur Liechtensteinklamm, es ist sehr gut ausgeschildert. Kurz vor 10 Uhr kommen wir dort an, und der Regen tröpfelt. Am Parkplatz sind wir die einzigen und der Eintritt kostet 4 Euro. 






Die Schlucht ist zauberhaft, wie immer. Wir mögen Klammen, da es immer wieder ein erstaunliches Erlebnis ist, über Holzstege in einer engen von Wasser ausgespülten Schlucht durchzulaufen. Leider wegen dem vielen Regen sieht jetzt das Wasser des Baches nicht so azurgrün aus, wie auf den Katalogbildern. Es ist jetzt dreckig braun. Die Klamm breitet sich zum Schluß zu einer kleineren Schlucht aus und dort prasselt ein mächtiger Wasserfall nieder. Hier fängt es zu regnen an. Bis wir wieder zum Parkplatz ankommen, ist er so voll, daß man sich kaum bewegen kann und wir finden kaum unser eigenes Auto. 

Danach fahren wir nach Bad Gastein, unterwegs gießt es ganz heftig, wir haben keine Hoffnung, wie sollen wir so überhaupt irgendwas anschauen. Es erinnert uns an den Urlaub vor 4 Jahren hier. Aber das Wetter ist doch gnädig zu uns, gerade in Bad Gastein hört der Regen auf. Wir finden nur in einem Parhaus Parkplatz. Es ist eine sehr merkwürdige Stadt, d.h. architektisch sehr ungewöhnlich. 



Steil gebaute Häuser, kitschige Villen, barocker Stil, alle zeugen davon, daß es sich hier um einen Urlaubsort der Reichen handelt. Wir sind wegen des Wasserfalles hierher gekommen, welcher in der Mitte der Stadt, zwischen den Häusern runterdonnert. Natürlich von dem vielen Regen heute mit einer extremen Kraft. Halbe Stunde Parken kostet 50 Cent, aber eine Stunde schon 2 Euro. Leider kommen wir 2 Minuten später als halbe Stunde zurück, so zahlen wir 2 Euro. 

Danach machen wir uns auf den Weg nach Hause, aber dann bei Taxenbach biegen wir Richtung Kitzlochklamm ab. Eine ähnliche Klamm, wie heute früh. Der Eintritt ist hier auch 4 Euro/Person. Sofort am Anfang gibt es hier einen großen Wasserfall und später wird es erst enger, und dann kommen Felsentunnel und führen Stege ganz nach oben.  







Sie gefällt uns sehr. Der Regen hört manchmal auf, aber überwiegend regnet es. Mit großer Wahrscheinlichkeit hätte ich hier meinen goldenen Ohrring verloren, dessen Verlust ich nur zwei Tage später erst merke. Also, viel Spaß Goldwäscher! :-)

Kurz nach 4 sind wir schon zu Hause und weil wir keine Pläne mehr für heute haben und sehr schläfrig sind, legen wir uns für eine Stunde hin. Später essen wir zu Abend und fahren noch nach Kaprun, es auszurecherchieren, wieviel die Ausflüge zu den Kapruner Stauseen kosten. Die Luft hat sehr abgekühlt, hier ist lediglich 13  Grad! Um halb 8 sind wir schon wieder daheim und möchten duschen, aber es gibt wieder nur lauwarmes Wasser. Da am Balkon zu kalt ist, spielen wir in der Küche Knobel.

Dieser Eintrag ist hier auf ungarisch zu lesen. 

1 Kommentar:

  1. Ich lese alle Berichte von dir gerne :-)

    War ja schon ärgerlich mit dem lauwarmen Wasser. Gerade nach soviel Regenschauern wäre ne heisse Dusche doch das Richtige gewesen.

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