Mittwoch, 19. Januar 2011

Salzburger Land 3.

17. Juni 2009

Wir stehen um 7 Uhr auf. Ab Mittwoch wurde schönes Wetter vorhergesagt, deshalb haben wir für heute den Ausflug zu den Kapruner Stauseen geplant. Aber als wir frühstücken, erscheint der Nachbarungar der bei dem Kapruner Kraftwerk arbeitet und teilt uns es mit, daß das Wasser aus dem Betonbecken der Speicherseen abgelassen ist, da dort Baustellen sind und es soll alles häßlich sein. Bei diesem Ausflug wären eben die Seen die schönsten Sehenswürdigkeiten, und vor 4 Jahren konnten wir sie auch nicht (wegen dem Regen) anschauen. Es macht uns jetzt sehr traurig. Wir suchen aber aus der Karte schnell eine andere Mőglichkeit aus, wo wir schön wandern können.  

Wir fahren nach Uttendorf, wo das Stubachtal beginnt, in dem man 17 km lang mit dem Auto reinfahren kann. Der Weg schlängelt sich in einer wunderschönen Alpenlandschaft. Hier ist nur 14 Grad und je mehr wir nach oben fahren, desto kälter wird es.  

Leider machen diese schöne Landschaft hier überall solche Wasserleitungen häßlich:


Mit deren Hilfe wird aus Wasser Strom gemacht, diese Rohre liefern das Wasser der Speicherseen mit großer Geschwindigkeit in die Täler zu den Turbinen. 

Wir kommen zum Speicher Enzingerboden an, von dort fährt eine Seilbahn auf den Berg. Hier ist es nur noch 8 Grad! Man kann Ticket kaufen entweder nur für die halbe Strecke bis zum Grünsee oder nach ganz Oben. Wir kaufen es bis zur Rudolfshütte (2311 m, 14 Euro/Person) und zurück. 
Bilder aus der Seilbahn unterwegs:

Speicher Enzingerboden 

Der Grünsee, wenn es nach Farbe geht, ist eher schwarz, als grün. :D




Bei der Rudolfshütte oben ist ca. 0 Grad und weht starker Wind. Unter uns liegt der noch ganz zugefrorene  Weißsee. Einen Teil des Sees schließt ein Damm ab, dort läuft ein Wasserfall rein, dort schmilzt schon das Eis und das Wasser hat eine türkisblaue Farbe. Wir gehen Richtung Damm los und gehen auf der Mauer des Dammes durch und dann in dem steilen Hang rauf. Wir möchten herum um den See, was laut des Schildes 2,5 Stunden dauert.

Weißsee



Der Speicher Tauernmoos 

Ausflug beim Weißsee:








Das Gelände wird immer steiler und schließlich kommen wir zu einem schneeigen Teil und dann liegt nur unendliches Schneefeld vor uns. Ich gehe nicht gerne darüber, da man nie wissen kann, was darunter ist.  Manchmal fließen Bäche unter dem Schnee, können auch Schluchten darunter sein. Ein Stück laufen wir noch oben auf dem Schnee, aber dann sehen wir einen sehr steilen Gletscherhang und ihn beurteile ich als zu gefährlich und wir wenden lieber um. Bei der Rudolfshütte essen wir unsere Sandwiches und gehen zu Fuß nach unten los. Wir möchten bei dem Speicher Tauernmoos vorbeilaufen, aber wir verpassen den richtigen Weg. Ein bißchen enttäuscht gehen wir auf dem Pfad unter der Seilbahn. Je weniger Schnee wird, desto mehr kleine Wasseradern begleiten uns und je weiter wir runter gehen, desto mehr werden die Alpenblumen, Teiche und das Grün um uns.  








Schließlich erreichen wir den Grünsee, dessen Wasser aber schwarz ist: 

Nach dem See wird der übrige Weg brutal steil, man kann kaum da laufen und bald kriegen wir beide Knieschmerzen. Total erledigt kommen wir zu der Talstation der Seilbahn an. Wir haben super Wetter gehabt und die strahlende Sonne und blauer Himmel haben die Landschaft zu einem Wunder gemacht. Es war ein wunderschöner Ausflug. Heimwegs kaufen wir im Lidl ein. Nach dem Duschen essen wir Wiener zum Abend. Es war ein perfekter Tag. 


Dieser Eintrag ist hier auf ungarisch zu lesen. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen