Dienstag, 7. Juni 2011

Kelheim - Essing - Abensberg

Wir haben zwei freie Tage gehabt. Wir wollten zuerst wieder in die Berge, zu wandern, aber dann haben wir es doch anders überlegt, daß wir lieber eine neue Umgebung für uns entdecken. So sind wir am 26. Mai in der früh, bequem um 9 Uhr als erstes nach Kelheim losgefahren.





Wir haben hier die Donauschifffahrt bis zum Kloster Weltenburg genommen (6 km Fahrt, hin und zurück für zwei Personen 17,20 Euro). Da es hier ein Naturschutzgebiet ist, dürfen nur 5 bestimmte Ausflugsschiffe diese Strecke fahren. Der Donaudurchbruch war sehr schön, es hat uns richtig gut gefallen. Außerdem war es ein ganz heißer Tag. Sehr viele Rentner und Fahrradfahrer waren unterwegs. Junge Leute haben wir außer uns nicht gesehen. 







Im Klosterhof gibt es ein bayerisches Restaurant, aber wir waren hier noch nicht hungrig. Wir sind auf den Hügel zu der Kapelle noch raufgelaufen und dann mit dem nächsten Schiff zurück nach Kelheim gefahren. 

Dann sind wir mit dem Auto entlang des Main-Donau Kanals Richtung Riedenburg gefahren, aber wir haben unterwegs so viel schönes gesehen, daß wir ständig nur beim Anhalten waren. 

Erst sind wir in Essing spaziert. Das Dorf sieht unter den Felsen so cool aus, und oben thront die Burg Randeck.




Hier waren wir schon hungrig und haben ein Restaurant gesucht. Eines war am Ufer ganz stimmungsvoll und teuer und ein anderes unter den Felsen, billiger. Wir haben dieses zweite gewählt und haben uns sehr enttäuscht. Das Essen war furchtbar, alles künstlich von tiefgefrorenen Sachen oder Soße aus der Packung und aus der Tube. Es hat nicht geschmeckt und so billig war es dann auch nicht. Wir haben uns sehr darüber geärgert, aber wir mögen nicht öffentlich streiten, wir haben dem Mann nichts gesagt.



Direkt nach dem Dorf findet man die (angeblich) längste Holzbrücke Europas. Hier war total Massenhysterie, zwei Touristenbusse haben gerade ca. 100 Rentner rausgelassen und sie haben die Brücke überströmt. In der ganzen Umgebung haben wir wahnsinnig viele Touristen und Leute auf der Fahrradtour gesehen. 




In Riedenburg haben wir dann doch nicht angehalten, sondern sind zu dem Schloß raufgefahren. Ich wollte von dort nur ein Foto von dem Tal machen, aber 7 Euro war der Eintritt in die Burg, was wir nicht mehr ausgeben wollten, so sind wir weitergefahren. Wir sind Richtung Neustadt an der Donau gefahren und haben unterwegs überall ganz viele Hopfenlandschaften gesehen.  



Dann haben wir noch in Abensberg angehalten, nur weil wir auf einem Schild gesehen haben, daß es dort einen Hundertwasser Turm gibt. Dort haben wir es erfahren, daß es zu einer Brauerei gehört. Den Zusammenhang zwischen der Brauerei Kuchlbauer und den Hundertwasser Turm haben wir nicht verstanden. Im Hof, wo dieser Turm steht ist ein Biergarten und man kann hier auf eine Brauereiführung gehen, welche 11 Euro kostet und in dieser inbegriffen kann man auch in diesen rätselhaften Turm. Ich bin ein großer Fan von Gaudi - und Hundertwasser Gebäuden. Wir hätten schon die Führung mitgemacht, aber gerade vor unserer Nase war die letzte. Nachträglich habe ich es aus dem Internet erfahren, daß der Turm so entstanden ist, daß der Besitzer der Brauerei, Hundertwasser um das Bauen gebeten hat. Erst wäre der Turm 70 m hoch gewesen, aber in Bayern gilt die Tradition, daß Gebäude nicht höher sein dürfen als der Kirchturm, so wurde es schließlich nur 35 m hoch. 






Das kleine Städtchen hat uns recht gut gefallen und wir haben hier nach einem angenehmen Spaziergang göttlich leckeres Eise gegessen: 



1 Kommentar:

  1. Toller Ausflug, schöne Bilder und die Begeisterung für Gaudi und Hundertwasser kann ich verstehen!!

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