Mittwoch, 6. Juli 2011

Teneriffa 2010/2.

18. Oktober 2010, Montag

Ich wache furchtbar betäubt auf. Draußen ist es bewölkt und kühl. Wir gehen zu frühstücken runter. Man kann aus einer Menükarte 4 unterschiedliche Frühstücke auswählen. Der Kellner ist sehr nett, das Essen ist durchschnittlich, für uns ist es nur eine Belastung, weil es zur Zeit gebunden ist und weil wir es lieber noch in Pyjamas auf unserem Balkon sitzend, mögen. :-) Und das essen, was wir mögen und nicht was wir kriegen.
Wir fahren um halb 11 erst nach San Cristobal de la Laguna los. In den 3 vorherigen Urlauben haben wir  es nicht geschafft diese Stadt anzuschauen und heute in solchem halbschlechten Wetter ist es ein ideales Programm. Dort landen wir in einem verrückten Stadtverkehr und finden nirgends Parkplatz. Schließlich lassen wir das Auto unter einem Platz in der Tiefgarage. Wir laufen ca. anderthalb Stunden unter dem grauen Himmel. Zum Glück regnet es nicht und kalt ist es auch nicht. Diese hübsche Stadt erinnert mich an Merida aus Mexiko. Komisch mischen sich die Eindrücke in uns, wie wir aus der stimmungsvollen Altstadt auf eine breite Straße treten, wo moderne deutsche Trambahn fährt.   








In Untergeschossen der schönen Hausreihen verstecken sich überall kleine Geschäfte - wo man alles mögliche kaufen kann - und Cafés, Buffets und hauptsächlich Läden mit Haushaltswaren. Für das Parken zahlen wir gar nicht viel. Gegen halb 2 fahren wir weiter nach Süden einen schönen Strand zu suchen.  








Wir halten bei El Medano an und spazieren hier ca. anderhalb Stunden lang in der sehr schwülwarmen, würgenden Luft.  Ins Wasser wollen wir jetzt nicht, ich fotografiere viel und wir essen hier leckeres Eis. 




Die Zeit vergeht schnell und wir fahren schon heim. Davor aber erst in den Alcampo, wo wir an der riesigen Fischtheke einen großen frischen Fisch und Garnelen, und natürlich Getränke und andere Sachen für die nächsten Tage kaufen. Zu Hause bereiten wir gemeinsam unsere Lachsforelle und die Garnelen zu. Alles sehr lecker - wie immer. 


Beide sind sehr müde. Wir schauen TV, die Livemusik schreit aber sehr laut im Innenhof.  

19. Oktober 2010, Dienstag 

Ich wache schon um 7:40 Uhr auf und draußen ist es noch total dunkel. So bleibe ich noch eine Stunde im Bett. Solang, bis die Sonne nicht in unseren Balkon reinscheint, könnten wir nicht draußen frühstücken, weil es so kalt ist, aber wir sitzen trotzdem lieber zitternd draußen, weil wir den Blick auf den Teide und die Stimmung nur diese paar Tage genießen können. Wir überlegen für heute eine Wanderung, aber ich bin zu faul dazu. Da heute schönes Wetter wird, möchte ich lieber an den Strand. Schließlich vereinbaren wir, daß wir am Vormittag La Orotava anschauen und am Nachmittag fahren wir irgendwo zum Strand. 

Unsere Unterkunft, das Casablanca von der Straßenseite

Blick aus Orotava auf  Puerto de la Cruz

La Orotava und im Hintergrund der Teide 

Teide


Wir verbringen in der schönen und zauberhaften Stimmung besitzenden Stadt, La Orotava viel mehr Zeit als wir es geplant haben. Mittlerweile ziehen sich schon die Passatwolken über den Hang runter, in unsere Richtung. Bis wir hier losfahren, ist schon so bewölkt, daß es sich nicht mehr lohnt irgendeinen Strand zu suchen. So gehen wir einfach nur zu dem Pool des Hotels, wo wir die Zeit sehr angenehm verbringen. Ich schwimme sehr viel und die Sonne scheint dann doch noch. Wir genießen die sommerliche Wärme jetzt, wo langsam der Winter anfängt.   

Bilder aus La Orotava:






















Orotavas kleiner botanischer Garten: 









2 Stunden bleiben wir am Pool und dann spazieren wir in die Stadt runter, um Fische zum Abendessen zu kaufen. Wir holen zwei rosafarbige Sama Fische. Dann gehen wir um halb 6 zu der Frau (Laura Barreto, Caretta el Botánico 4) zur Rückenmassage, bei der wir schon 2006 und 2008 auch waren und wir sie wirklich nur empfehlen können. Nachher bereiten wir unser leckeres Abendessen zu. Ich behaupte, der Sama ist der Fisch von den einheimischen Sorten, der das leckerste Fleisch hat und nach dem Backen, kann man seine Wirbelsäule mit Gräden zusammen in einem Stück rausnehmen, kein Gramm Fett hat er an sich, nur göttlich leckeres Fleisch. Wir lieben ihn und den Urlaub auf Teneriffa! :-)  


Ich lege in den Fisch Zwiebel-und Knoblauchscheiben, bestreue ihn innerlich auch mit Salz, Pfeffer, Grillgewürzmischung und Oregano und lege ihn aufs Zwiebelbett und so kommt er in den Backofen für ca. 40 Minuten bei großer Hitze. 



Nach dem Essen gucken wir Fernsehen (es wurde seit unserem letzten Urlaub hier auf einen großen Plasma TV ausgetauscht und man kann ca. 10 deutsche Sender empfangen). Hier mögen wir abends nicht in die Stadt gehen, wie in Griechenland immer, und es ist hier abends auch kalt. 

Dieser Eintrag ist hier auf ungarisch zu lesen. 

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