Dienstag, 27. März 2012

Frankenausflug - Rothenburg ob der Tauber/Teil 1.

Am Samstag (24. März) sind wir um 8 Uhr aufgestanden und nach einem gemeinsamen, herrlichen und sehr ausgiebigen Frühstück sind wir im Frankenland losgefahren. Immer der Autobahn ausweichend, auf Landstraßen fuhren wir und wir brauchten kaum in die Karte zu schauen, alles ist so gut ausgeschildert, nur der Blinde findet sein Ziel nicht. Ich verstehe nicht warum die Menschheit  "Navis" so mag und alles nur damit fahren kann. Wir haben so was nicht. Unterwegs haben wir schöne, grüne Landschaften und hübsche Siedlungen gesehen. Wir sind bei der Burg von Colmberg vorbeigefahren, die ich nur aus dem Auto fotografiert habe. 


Wir kamen pünktlich um 12 Uhr in Rothenburg an. Wir folgten den "Zentrum"-Schildern und so kamen wir zu einem, von den öffentlichen Parkplätzen, die außerhalb der Stadtmauer liegen. Hier kostet 1 Stunde parken 1 Euro und wir haben Geld für zwei Stunden eingeworfen (was uns schnell klar wurde, daß zu wenig wird). Wir gingen bei dem einem Stadttor in die Altstadt rein, und gingen gleich in den Turm hoch. Man hat von hier eine pompöse Aussicht, und wer es will, kann auch auf der Mauer um die Stadt herumlaufen. 




Wir wussten gar nicht, in welcher Richtung wir losgehen sollen, da jede Gasse, jedes Haus so anlockend ist, alles ist so märchenhaft schön und alles strahlt eine starke mittelalterliche Stimmung aus, daß man denken könnte, man ist durch das Stadttor nicht nur in eine gut erhaltene mittelalterliche Stadt getreten, sondern man hätte auch eine Zeitreise direkt ins Mittelalter gemacht. Diesen idyllischen Eindruck ruinierten aber die modernen Geschäfte und die zahllosen chinesichen Touristen.  




Wir hatten angenehmes Wetter, im Schatten war es noch ein bißchen kühl, aber in der Sonne brannte es richtig sommerlich. Man sah überall Frühlingsblumen und osterliche Dekorationen. 




das Tor des Zahnarztes..grrr...da mag ich nicht rein :-)




typische fränkische Weinflaschen ("Boxbeutel")





Wir bummelten in der Stadt ohne irgendeinen Reiseführer oder Stadtplan. Wir wollten keine geschichtlichen Sachen erfahren, keine Namen wissen, wir wollten uns nur für das Flair der Stadt hingeben, wir wollten uns nur wohl fühlen und viel neues, viel schönes sehen. Das war alles, warum wir hier waren und wir waren zufrieden.

Zwei Stunden waren aber eindeutig zu wenig, aber daß wir zu dem Auto zurücklaufen, durch die halbe Stadt um neue Geldmünzen in den Parkautomat zu werfen, hat keinen Sinn. So bliebe uns keine Zeit mehr eine gemütliche halbe Stunde irgendwo in der Sonne mit einem Cappuccino und Kuchen zu verbringen. Wir mussten uns langsam beeilen.

Wir haben aber einen Schneeball ausprobiert, wer hier ist, dem ist es ein M, aber er hat furchtbar schlecht geschmeckt. Furztrockener Mürbteig in Schokolade getaucht. Man hat das Gefühl, daß man Kreide in dem Mund hat...und es für 2,40 oder 2,80 Euro...man kann ruhig darauf verzichten. In den Schaufenstern der Läden schauen sie sehr gut aus, aber ich mag sie nie mehr essen. 




Fast überall stehen die Angebote auch mit chinesischen Buchstaben :O




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