Montag, 11. Juni 2012

Budapest 2012 - unsere erste Tour, Freiheitsbrücke, Markthalle

Ich habe 2001 einen einjährigen Fremdenführerinnenkurs in Ungarn absolviert. Ich bin also eine offizielle deutschsprachige Fremdenführerin in Ungarn, mit einer eingetragenen Betriebsnummer und Ausweis. Ich könnte aber ganz ehrlich jetzt plötzlich nicht viel damit anfangen. Ich könnte natürlich alles zeigen, aber erzählen sehr wenig. Ich habe die Geschichte schon in der Schule immer gehasst, ich kann die ganzen Jahreszahlen und Künstlernamen nicht merken, wer was und warum und wie gebaut, gemalt hat, wer welche Rolle wann und warum in der Politik gespielt hat. Aber ich liebe erzählen und würde diesen Beruf schon gerne machen. 

Ich beschreibe hier jetzt in mehreren Teilen die Touren, die wir ganz spontan, nach Lust und Laune in Budapest gemacht haben, also nicht systematisch, ich will letztendlich keinen Reiseführer hier schreiben. :-) Da wir die Stadt schon tausendmal rumgebummelt haben, haben wir jetzt natürlich nicht alles wieder angeschaut, nur das, was uns mehr interessiert.

11. Juni 2012

In der Nacht hat es furchtbar geregnet und morgens war es noch sehr bewölkt. Deshalb haben wir den Plan geändert. Ursprünglich wollten wir heute die budaer Seite anschauen, mit Gellért-Berg, Burg und noch paar Sachen, aber es schaut wirklich nur gut bei Sonnenschein aus.
Wir sind heute von dem Gellért Platz losgelaufen. Hier unsere erste Route:


Hotel Gellért

Die Freiheitsbrücke (ungarisch Szabadság híd) 
 Freiheitsbrücke

Elisabethbrücke und die Burg

Gellértberg mit der Zitadelle

altes Wappen von Ungarn und die Königskrone

Gellértberg, hinten (rechts) die Burg


 Der Turulvogel, Ungarns Wahrzeichen


Es war wahnsinnig grau, bewölkt, es hat genieselt, es war natürlich nicht die ideale Zeit für schöne Fotos, aber man kann es sich nicht immer aussuchen. Wir sind über die Freiheitsbrücke (Szabadság-híd) über die Donau gelaufen, dort an der pester Seite steht dann gleich die große Markthalle. Es gibt in Budapest viele solche Hallen, aber sie ist am schönsten renoviert, liegt zentral und deshalb ist es auch ein bißchen für die Touristen dekoriert und eingerichtet, was aber bedeutet, die Preise sind auch für Touris Geldbeutel geschnitten.

Ich finde trotzdem schön, einfach mal dareinzugehen und alles anschauen, auch wenn man nichts kauft.

Paar Zeilen über die große Markthalle könnt ihr auch in der Wikipedia lesen.















Die besten, leckersten Säuerlichkeiten der ganzen Welt: 











typische ungarische Kürbisse





Grüne Erbsen

Grammeln


Die Route geht dann auf dem kleinen Ring weiter, beim Nationalmuseum und zur Basilika, davon werde ich morgen berichten. 

1 Kommentar:

  1. Boa, du bist fies.....nun knurrt mir bei den ganzen Leckereien der Magen :-)))))

    Ne tolle Markthalle, da kann man bestimmt stundenlang schlendern und gucken.

    Viel Spass noch und liebe Gruessle

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