Montag, 18. Juni 2012

Budapest 2012, Gellértberg

Nach dem Essen sind wir mit dem Bus Nr. 27 (von dem Móricz Zsigmond Körtér) auf den Gellértberg gefahren. Und von der Zitadelle dann zu Fuß zu der Elisabeth-Brücke heruntergelaufen.

rot=Busweg, blau=unser Fußweg

Oben bei der Zitadelle stehen einige Buden, wo ganz typische Souveniersachen angeboten werden. Wir haben hier nur paar Postkarten gekauft, aber paar Fotos habe ich für euch gemacht.

Burg

Basilika

Parlament


bei der Zitadelle

gestickte Tischdecken


Burg

ungarische Tracht

Der Berg wurde nach dem Heiligen Gellért benannt, der von diesem Berg zu Tode gestürzt wurde. Der höchste Punkt der sich am Westufer der Donau steil erhebenden Berges befindet sich auf 235 Metern.

Auf dem Gipfel des Berges befindet sich das Befreiungsdenkmal zum Anlass der Befreiung der Stadt durch die Rote Armee im Jahre 1945. Ebenfalls auf dem Gipfel steht die Zitadelle, von der man einen weiten Ausblick auf Budapest und in beide Richtungen entlang der Donau hat. 

Elisabethbrücke

Freiheitsbrücke und die große Markthalle

Hotel Gellért

die große Markthalle 

Die Freiheitsstatue (ungarisch: Szabadság-szobor) in Budapest, der Hauptstadt Ungarns, steht auf dem Gellértberg vor der Zitadelle im Stadtteil Buda. Sie ist die größte aus einer Gruppe von drei Bronzestatuen, die 1947 zu Ehren der Soldaten, die das Land im Zweiten Weltkrieg befreiten, errichtet wurden. Sie ist so aufgestellt, dass sie von fast jedem Ort in Budapest zu sehen ist. Dargestellt ist eine Frauengestalt, welche einen Palmenwedel in den Himmel über sich hält. Die 14 Meter hohe Statue erreicht mit ihrem Sockel eine Gesamthöhe von etwa 40 Metern.[1] Eine ungarische Krankenschwester hat Modell gestanden.

Nach einer Legende hielt sie ursprünglich einen Propeller in ihren Händen und sollte damit an Miklós Horthys Sohn erinnern, der als Testflieger zu Beginn des Zweiten Weltkrieges tödlich verunglückte. Der Propeller wurde nach dem Einmarsch der Roten Armee im Februar 1945 dann aber durch den Palmenzweig ersetzt, da man nicht weiter an Miklós Horthy erinnern wollte, der dem Hitler-Regime nahe stand. Tatsächlich handelt es sich bei der russischen Version der Statue um einen anderen Entwurf desselben Bildhauers.

Eine weitere Statue zeigt einen sehr kraftvollen Drachentöter, der mit der bloßen Faust mit dem Drachen kämpft; die dritte Statue überbringt die Flamme der Freiheit.

Jährlich am 20. August werden von hier aus die Leuchtraketen zum Nationalfeiertag gezündet.



Von dem Freiheitsdenkmal führen mehrere betonierte Pfaden von dem Berg runter, wir sind diesmal Richtung Elisabethbrücke gelaufen, auf anderen Wegen kommt man zu dem Gellért Platz runter. Hier am Südhang des Gellértberges wurde 1926 eine Grottenkirche nach dem Vorbild von Lourdes errichtet. Sie wurde 1951 eingemauert und 1989 wiedereröffnet. Kardinal József Mindszenty hielt hier nach dem Zweiten Weltkrieg seine Predigten.


Zum Schluß kamen wir zu dem Denkmal des heiligen Bischofs Gellért an. Das „Denkmal des heiligen Märtyrerbischofs Gellért“ erinnert an den Aufstand heidnischer Ungarn im 11. Jahrhundert. Sie nahmen, einer Legende zufolge, die gewaltsame Christianisierung Gellérts zum Anlass, ihn in ein Fass zu sperren und den Hügel hinunter in die Donau zu stürzen. Durch eine Spende Kaiser Wilhelms II., anlässlich eines Besuches 1896 in Ungarn, konnte das Denkmal gefördert und 1904 fertiggestellt werden. Hinter dem Denkmal befindet sich eine Kolonnade, und unter dem Denkmal eine Naturquelle, die als Wasserfall aus dem Gellértberg entspringt.



Denkmal von Bischof Gellért, bei der Elisabethbrücke



1 Kommentar:

  1. Also irgendwie haben diese ungarischen Blusen was....erinnern mich an die hiesige Tracht.

    Tollen Tag und liebe Gruessle

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