Donnerstag, 28. Juni 2012

Római part - Römisches Ufer

18. Juni 2012

Wir haben am Vormittag unseren Großeinkauf erledigt. Es gibt, meistens außerhalb der Stadt mächtige Gewerbegebiete, wo man immer einen Auchan oder Tesco Hypermarkt findet. Der Tesco ist gar 24 Stunden lang offen. Wenn man will, kann man mitten in der Nacht auch einkaufen. In diesen Warenhäusern gibt es von Lebensmittel bis Autoreifen, über Klamotten bis hin zu Schreibwaren, alles, was man sich vorstellen kann. Da diese Hypermärkte ein bißchen billiger sind, als die üblichen Geschäfte in der Stadt und weil man alles in einem Ort bekommt, gehen wir gerne um unsere ungarischen Vorräte aufzuladen dahin. Um sich die Größe etwas besser vorstellen zu können: es stehen bis zu 50 Kassen neben einander.

Am Nachmittag haben wir uns in der großen Hitze in der kühlen Wohnung ausgeruht und dann am späten Nachmittag uns spontan entschieden zu dem Römischen Ufer zu gehen.

Irgendwann gab es eine römische Siedlung an der Stelle, wo jetzt Budas nördlicher Teil liegt.
Es handelte sich schon in der Antike um eine bedeutende Stadt, wie schriftliche und archäologische Quellen belegen. Sie ist für eine modern überbaute antike Stadt sehr gut erforscht. Aquincum bestand aus zwei Siedlungskernen und bildete eine Art Doppelstadt. Es gab ein Legionslager mit einer Siedlung und eine unabhängige Zivilstadt im Norden davon. Die Stadt lag am Danuvius (Donau), die damals die Grenze des Römischen Reiches in dieser Region darstellte. Dadurch kam der Stadt auch eine besondere strategische Bedeutung zu. (wikipedia)

Quelle: wikipedia

In der Nähe gibt es ein Freibad (Római fürdő).

So heißt dieser Abschnitt des Donauufers Römisches Ufer. Den kann man, wie auch die Ruinengelände von Aquincum, mit der Vorortsbahn am besten erreichen. Aber von der Bahnhaltestelle muß man noch ca. 15 Minutem zum Ufer spazieren. Man kann auch mit dem Bus Nr. 34 (Haltestelle Nánási út) das Ufer direkt erreichen oder die Ausflugsschiffe halten dort auch an.


Quelle: google maps

Hier gibt es Kajak und Kanu Sportklubs, Hotels, es ist so wie ein kleines Urlaubsparadies am Rand der Stadt. Man kann entlang dem Ufer spazieren und es gibt zahlreiche Buffets, wo man verschiedene Fischsorten, Lángos oder was anderes essen kann. Das ganze ist sehr stimmungsvoll. 







fritierter Hecht mit Paprika-Mehlpanat


Neue Wohnhäuser direkt am Donauufer, mit Pool und Fitness. Nicht gerade die billigste Gegend...

Kommentare:

  1. Das laesst sich denken das die Wohngegend nicht preiswert ist...so direkt an der Donau.

    Kann man nur hoffen dass sie beim Bau auch an eventuelle Hochwasser gedacht haben.

    Liebe Abendgruessle

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    1. Ich habe dort keine Hochwasserschutz gesehen, aber die Gegend ist eben wegen der "Urlaubsstimmung mit Wasser" extrem teuer. Und Gesellschaftshäuser mit Pool...wo gibt es überhaupt so was?? Nicht in Ungarn und wenn schon, dann muß man dafür den Preis zahlen. LG

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