Montag, 29. Juli 2013

Sardinien - Nordwesten/Alghero

27. Juni 2013


Schon wieder so spät...16 Uhr, als wir Richtung Alghero losfahren. Wir sind schon so weit weg von zu Hause, daß wir überlegen, es wäre vielleicht vernünftiger gleich nach Hause zu fahren und Alghero und Bosa an einem anderen Tag machen. Aber dann fahren wir doch los. Die Fahrt nach Alghero dauert doch ziemlich lang, weil es durch kleine, kurvige Straßen führt. Wir schauen noch auf den Capo Caccia raus, wo eine berühmte Treppenreihe von einem Fels in die Tiefe zu der Neptun Grotte führt: eine halboffene Tropfsteinhöhle am Meer. Diese Treppen finden wir nicht, bzw. der Weg dazu ist gesperrt. So müssen wir keine Entscheidung treffen, ob wir da runter gehen oder nicht, diese Entscheidung ergibt sich selbst und so ist es auch besser, da wir keine Zeit mehr haben. 










Jetzt fahren wir schon direkt und schnell nach Alghero und kommen dort um 18 Uhr an. Zum Glück finden wir sofort einen gratis Parkplatz und bummeln eine Stunde in der Altstadt, die mich extrem an Rhodos Stadt erinnert. Insgesamt, die ganze Insel hat für mich sehr viel irgendwas griechisches an sich. Wir essen hier ein göttlich leckeres Eis, was das Knurren unserer Bäuche nur ein bißchen lindern kann. 








































Auf den Besuch in Bosa müssen wir leider verzichten, das Städtchen liegt noch zu weit und wir müssen uns schon auf den langen Weg nach Hause machen. In diese Stadt wurde ich auf den ersten Blick von einem Foto verliebt und wollte unbedingt dahin. 

Quelle des Bildes: http://andreas-stieglitz.de/html/sardinien.html
Quelle des Bildes: http://hamburgs-stadtteile.de/
Von diesem Dorf kann man entlang des Flusses Temo in die Berge wandern. Außer der hübschen Häuser gibt es hier noch eine Festung und man hätte einen schönen Blick auf die westlichen Küsten. Es tut mir furchtbar leid, das wir da nicht hin können, weil wir in diesem Urlaub (und damit wahrscheinlich auch nie mehr) keine Möglichkeit haben nochmal so weit weg zu fahren. 

Dann suchen wir ein Geschäft und finden einen großen Sisa, wo wir noch Getränke und paar Sandwiches für die Heimfahrt kaufen. Gegen 19:30 Uhr fahren wir los und ohne Pause schaffen wir bis 22 Uhr nach Hause.
Schnell legen wir zwei Pizzen in den Ofen und bleiben noch bis Mitternacht auf der Terasse. 

Kommentare:

  1. Auf den oberen Fotos sieht es noch richtig unberührt aus...toll...und bei dem Eis hab ich gerade Sabber im Mund *gg* Das schaut superlecker aus, so richtig vollmundig dass man Frucht und Co rausschmecken kann.

    Liebe Abendgrüssle

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Nova, das Eis war wirklich so, wie du es beschreibst und waren sogar auch noch echte Fruchtstücke drin. Insgesamt haben wir in dem ganzen Urlaub nur zweimal schlechtes Eis gegessen, sonst waren sie immer so lecker, wie hier zu Hause nie eins finden kannst. Im Frühling war das Eis so gut am Ammersee bei einem Italiener. :-) Liebe Grüße

      Löschen
  2. Wir hatten auch in Alghero das allerallerbeste Eis! Aber Bosa hat uns eher enttäuscht und vor allem die Küstenstraße dorthin, die als so toll angepriesen wird..
    Wirklich schade, wenn die Zeit so knapp und die Entfernungen so groß sind. Die Treppe zur Grotte ist toll, genau wie noch einige andere Stellen an der Strecke.. Aber alles geht halt nicht :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Du bist die zweite, die sagt, Bosa hat sie enttäuscht. Auf den Fotos von Fremden, scheint aber so idyllisch liebevoll zu sein.

      Löschen