Freitag, 9. August 2013

Sardinien - Südosten bis Villasimius

3. Juli 2013 

In der restlichen Zeit unseres Urlaubes haben wir nur noch Baden vor. Heute fahren wir ein bißchen weiter weg, wir wollen die Küsten östlich von Cagliari entdecken. 

Um 10 Uhr fahren wir los. Nach Cagliari erstreckt sich ein sehr langer städtlicher Strand, welcher total voll ist. Danach kommen wunderschöne Buchten nacheinander, daß wir keine Entscheidung treffen könnten, wo wir am liebsten baden würden. 












Das berühmte Villasimius erreichend können wir leider nicht zu dem ruinigen Wachtturm raufgehen, woher wahrscheinlich die meisten Postkarten fotografiert wurden, so kann ich kein Foto von der Bucht von oben machen, worauf man den weißsandigen Feldstreifen zwischen dem Binnensee und dem Meer sehen könnte. Man könnte nur über Steine und auf schmalen Pfaden zwischen den Macchia hochklettern, was wir in der Hitze von 42° Grad nicht unbedingt wünschen. In dem großen Binnensee fischen hier auch ganz viele Flamingos. 












In Villasimius essen wir ein teures Eis und dann fahren wir Richtung Costa Rei, schließlich wollten wir doch einen Strandtag haben und jetzt ist es schon 14 Uhr und wir kommen immer weiter weg von zu Hause und haben noch keinen Strand ausgewählt. Bei der Costa Rei finden wir keine Abfahrt zum Strand, bzw. es ist komplett mit Hotels und Villen zugebaut und wir haben keine Geduld nach Parkplatz und einen Weg zum Strand zu suchen. So fahren wir an der Ostküste nördlich weiter. 
Nach dem Capo Ferrato führt die Straße bergauf und auf einmal hört der Asphalt auf und folgt sich der Weg in eine furchtbare Staubpiste. Von oben kann man eine große Bucht, die Spiaggia Feraxi sehen, da wollen wir runter. 



Dann sehen wir von uns rechts parkende Autos, aber wir wissen nicht, warum sie dort auf dem Berg parken, also wir steigen aus und schauen nach. Unten, versteckt liegen ganz kleine Strandbuchten. Wir lieben so was, also die Entscheidung ist schnell getroffen, wir gehen darunter und finden dann dort die Traumbucht des Urlaubes. 



Unten die kleinere Bucht:  

und die Größere:

die eigentlich so eine Zwillingsbucht ist: 



Kaum Menschen sind hier und kein Wind weht (unser erster und auch letzer Strand, wo wir unsere Strandmuschel problemlos aufstellen können). Das Wasser ist unglaublich lauwarm, wie ich es aus unseren spätherbstlichen Griechenlandurlauben kenne. 


Ich klettere auf die Felsen und kann von oben die beiden Buchten einsehen: 


Für uns heißt so was Traumstrand. Welche Farbe der Sand hat, ist uns völlig egal, Hauptsache, ruhig, naturbelassen und wenn man will, kann man sich auch nackig ausziehen. 







Für die Heimfahrt suche ich aus der Karte eine breiter erscheinende Straße, aber die Karte täuscht, es wird die kurvenreichste Straße von heute und führt ewig lang (fast 50 km) durch ein wunderschönes Tal Richtung Cagliari zurück. Im Flussbett wachsen wilde Oleander und während der ganzen Fahrt begleiten sie uns. Es kommt leider keine Möglichkeit, wo wir anhalten und fotografieren könnten, so enstehen nur diese paar Bilder während der Fahrt. Auf dem Peloponnes gab es eine genau solche Schlucht, wo wir 2010 mit dem Auto durchgefahren sind. ;-) 




Bei den großen Salzseen bei Cagliari sehen wir einen, aus ca. 30 Vögeln bestehenden, in V-Form fliegenden Flamingoschwarm, über den sumpfigen Seen, in dem roten Licht der runtergehenden Sonne...es wäre ein traumhaftes Foto, wenn wir anhalten könnten, aber es gelingt mir gerade nur noch einen Vogel bei 80 km/h aus dem fahrendem Auto über unserem Kopf zu fotografieren. Schade, weil so was besonderes sieht man nur in den Naturfilmen. 


Unser Abendessen: Lachsfilet

Kommentare:

  1. Liebe Andrea,

    finde ich demnächst auch einen Post ohne Fotos von Essen...Du machst mir permanent Hunger :)

    Ne ne...Spaß beiseite...Tolle Bilder :)

    LG

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    1. Lieber Timur, dann mußt du in der Zukunft vor den letzten paar Bildern deine Augen zumachen oder meine Seite wegklicken...oder was zum Esse holen. :-) LG

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    2. Ok...dann halt was zu Essen holen ;)

      LG

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  2. Ich liebe solche kleinen Buchten und die sieht wirklich mehr als schön aus. Das Wasser und diese Farben...einfach fantastisch. Da lässt es sich bestimmt lange aushalten.

    Liebe Grüssle

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  3. Genau in der Bucht waren wir auch, wunderschön! Unser Campingplatz lag auf der anderen Seite des Capo Ferrato und wir haben auch erst versucht, bei Villasimius einen schönen Strand zu finden, dabei lag das Gute doch so nah! Da konnte man auch ganz toll schnorcheln..
    Liebe Grüße :)

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    1. Hallo Constanze, ich freue mich total, daß du so begeistert bist und liest alles durch, selten gibt es Menschen, die diese Mühe nehmen, dafür mache ich aber den Blog und ich freue mich immer wahnsinnig, wenn den auch jemand findet und liest. Liebe Grüße

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