Freitag, 2. August 2013

Sardinien - Umzug nach Süden

30. Juni 2013 

Die erste Woche ist mit unglaublicher Geschwindigkeit vorbeigegangen, daß wir es kaum glauben können. Wir haben keine Lust von hier wegzureisen. Gerade haben wir die guten Strände in der Umgebung entdeckt, wir lieben unsere Unterkunft, wir fühlen uns hier wohl, es ist kein gutes Gefühl es alles hier zu lassen für irgendwas, was wir noch nicht kennen. 

Um 8:30 Uhr stehen wir auf, packen zusammen und checken um 10 Uhr aus. Die Fahrt nach Pula dauert 3 und halb Stunden auf der Autobahn Richtung Nuoro, Orsitano und Cagliari. Die Autobahn ist langweilig, eintönig es gibt nicht vieles zu sehen und die Landschaft wird Richtung Süden auch weniger schöner. 

Noch am Norden, nach Siniscola


Lago Omodeo, in der Mitte der Insel



Nuranghe Losa, direkt neben der Straße

Cagliaris Vororte erreichend wird die Umgebung immer industrieller, man sieht überall Fabriken, große Lagergeschäfte, Rafinerien...es schaut einfach hässlich aus. In dem riesigen Binnensee bei Cagliari sehen wir ganz viele Flamingos, aber sie leben direkt mitten drinnen in dem Industriegebiet. Und die Industrie verbreitet sich immer mehr und nimmt den Lebensraum von diesem Vogelparadies weg, wo tausende Flamingos und weiße Reiher leben. Das Meer ist dunkelbraun und haufenweise liegt neben der Landstraße Müll. Im Norden war kein Müll zu sehen, deshalb schockiert uns der Anblick hier. Ich habe sofort Gegengefühle und sehne mich schon gleich nach Norden zurück. 




Unsere Unterkunft liegt neben dem Dorf Pula draußen in der Pampa. Wir kommen um 14 Uhr an und werden empfangen von dem, ganz netten alten Ehepaar: Laura und Pietro und von ihrer Tochter Stefania. Sie zeigt uns unser Zimmer und was wichtig ist (hier auch Mülltrennung). 
In dem großen Familienhaus, welches in der Mitte des Nichts steht, gibt es oben drei Apartments - davon zwei große für 4 Personen und ein Studio für 2 - dieses hat uns ausgereicht. Die Zimmer haben einen gemeinsamen Vorraum, eine mächtige Terasse, wo bei unserer Ankunft gerade eine französische Familie zum Mittag ißt. Es werden wir nicht mögen, mit anderen Menschen zusammen zu sein. Was wird mit unserer Ruhe. 





Gemeinsamer Grill- und Ruheplatz im Garten: 


Gemeinsame Terasse





Das Apartment ist sehr geschmackvoll eingerichtet und mit allem, was man brauchen kann sehr liebevoll ausgerüstet. Man merkt, daß die Besitzer hier auf die kleinsten Details mit Vorsorge geachtet haben.

Wir packen aus und fahren zurück nach Cagliari, die 30 km entfernt von hier liegt. Gegen die ausgestorbenen, menschenleeren Straßen des Nordens ist hier der Verkehr auf den Straßen sehr stark. Unterwegs halten wir bei den Salzseen an, wo es möglich ist,  um Flamingos zu fotografieren.

Fast überall sind solche Oleanderbüsche an den Straßen:











Es geht dann mit Cagliari weiter...

Kommentare:

  1. WOW wieder so wundervolle Impressionen. Hammer!
    LG Babs

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  2. Ich hätte mich wahrscheinlich auch gleich nach dem Norden gesehnt. Kann es richtig nachvollziehen, denn so fühle ich mich sofort wenn ich hier von Nord nach Süd fahre.

    Auch wenn der Süden schöne Ecken hat, es etwas zu sehen gibt...ich bin immer froh wenn ich wieder im Norden bin.

    Die Unterkunft wirkt auf mich ein bisschen nüchtern, und ja, so ne gemeinsame Terrasse ist nicht soooo schön.

    Dennoch tolle Aufnahmen, vor allem auch von den Flamingos.

    Liebe Wochenendgrüsse

    Nova

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    1. Meinst du? Mit der Unterkunft? Die hat uns aber sehr gut gefallen, war so liebevoll eingerichtet, modern usw. Die Flamingos habe ich meistens aus dem fahrenden Auto fotografieren müssen, da keine Möglichkeit war anzuhalten. Schade. Schönes Wochenende! Liebe Grüße

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  3. Wow...das viertletzte Bild ist ja der Oberknaller !! Hammer Klasse :)

    LG und schönes WE

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    1. Danke, aber wie ich es jetzt auch Nova geschrieben habe, aus dem fahrenden Auto konnte ich kein ordentliches Foto machen, nur schnelle Schüsse ohne Einstellungen, teilweise zu weit bzw. von der Bewegung verschwommen. Könnten ach viel bessere Fotos sein, wenn es eine gute Beobachtungsstelle gegeben hätte. LG und dir auch ein schönes WE

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  4. Die Flamingos sind ja echt sehr hübsch. Und die Unterkunft finde ich persönlich irgendwie typisch italienisch und für ist Italien somit wahrscheinlich schon sehr feudal und nett. Mein Stil ist es auch nicht unbedingt. Aber wenn man was wirklich Tolles haben will, muss man in Italien schon sehr tief in die Taschen greifen. Liebe Grüße, Nadine

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    1. Mir ist die Unterkunft absolut mein Stil von Farben, Einrichtung und daß es so Ruhig weit außen liegt. Wir waren schon verzweifelt, als wir Unterkünfte nur für 100 Euro pro Nacht gefunden haben (auch teilweise viel hässlichere) und diese nur für 40 war ein Hauptgewinn und auch noch gut gefallen hat. Also für uns war es absolut in Ordnung (nur die Nachbarschaft nicht). ;-) Liebe Grüße

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