Freitag, 22. November 2013

Fuerteventura - Dunas de Corallejo 1.

= Dünen von Corallejo

Wir fahren wieder ein Stück weiter und halten bei einem Strand an, wo die Straße direkt neben dem Meer verläuft und an der anderen Seite ein endlos scheinendes Sandmeer ist. Ich bin mit einem konkreten Plan hierher gekommen, ich wollte weit in die Wüste reinlaufen, dort uns auf den Sand legen und den Sonnenuntergang abwarten, evtl. auch nachts nochmal rauskommen um den Sternenhimmel zu fotografieren, dafür haben ich aus Deutschland das große, schwere Stativ mitgenommen.  




"Wüstenmäuse". :-) 






Wir sind schon bei unserem vorherigen Anhalteplatz aufmerksam geworden, daß Schilder auf der Wüstenseite der Straße stehen. Diese Schilder verbieten in die Dünenlandschaft reinzulaufen. Aber auf der anderen Seite, Richtung Meer sind keine solche Schilder, dort darf man reingehen. Da wir vor der Natur und auch vor den Gesetzen Respekt haben, fangen wir an daran zu denken, daß es im Sommer auf Sardinien  bei den Dünen auch Beispiele gab, wo Leute diese Regeln gebrochen haben und Ranger sie erwischt haben und bestraft haben. Es wäre uns äußerst peinlich und wir haben keine Ahnung, wie hoch so eine Strafe sein könnte, aber man hört dies und das und es könnte vielleicht nur 50 Euro oder sogar vielleicht auch 500 Euro sein. Wer weiß es? Wer weiß, ob es überhaupt hier solche Ranger gibt und wenn ja, ob sie eine Strafe eintreiben oder nicht??? 

Hm...was sollen wir jetzt tun? Wir denken, wir wollen diese tolle Möglichkeit nicht gehen lassen, daß wir zwischen den Dünen fotografieren könnten, also wir denken, wir sollten irgendwo anders, wo keine solchen Schilder stehen, uns ganz schnell zwischen den Dünen verstecken. So steigen wir erneut ins Auto, und wollen nach so einer Stelle suchen. Aber wir finden nichts, weil diese Verbotsschilder sind nur dort, wo Parkplätze sind, aber wo eben kein Schild ist, dort kann man auch nirgends anhalten. So sind wir gezwungen kilometerweit zu fahren und erst weit nach der Wüste bei dem ersten Kreisverkehr zu wenden.

So fahren wir neben dem Montana Roja vorbei, den ich jetzt wieder nur durch die Scheibe des fahrenden Autos fotografieren kann. 







Mir gefallen wahnsinnig diese erodierten "Rippen" des Berghanges, sie schauen aus, wie die Wurzeln von irgendeinem "Monsterbaum". Die Formen und die Farben sind fantastisch. 

Kommentare:

  1. Fuerteventura ist wirklich himmlisch. Schade das es mit dem Montana Roja nicht geklappt hat, aber deine Bilder sind trotzdem prima geworden.

    Mersad
    Mersad Donko Photography

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  2. Finde den Respekt auch wichtig, und wenn sie das so mit den Parkplätzen nicht gemacht werden dann wären unter Garantie mehr Leute in den Dünen unterwegs ;-)

    So haben sie es ja hier im Teidegebiet auch so gemacht. Es soll einfach nicht überall angehalten werden und darf auch nicht. Wenn die Policia rumfährt und sowas sieht gibt es auch gleich Geldbußen, auch wenn keine Schilder dort stehen. Man muss halt auch auf die Straßenlinien achten^^

    Schaut jedenfalls interessant aus, auch wenn ich bei Wüste noch ganz andere Bilder vor Augen habe. Kommt aber nur daher dass ich in Saudi Arabien schon in der Wüste war und sogar über Nacht.

    Wünsche euch ein schönes Wochenende und sende liebe Grüssle

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    1. Hallo Nova, erst habe ich auf deinen zweiten Kommentar geantwortet, aber hier würde ich auch das gleiche schreiben. Für besondere Fotos würde ich oft auch was gefährliches tun, irgendwo aufklettern, irgendwo in verbotene Gebiete reinschleichen usw...da die Herausforderung, was neues, tolles zu fotografieren können hat eine größere Anziehkraft, als wegen Ängste oder Respekt vor irgendwas brav zu bleiben. ;-) Liebe Grüße

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  3. Wow, wie ein Elefantenfuß... :-D

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