Freitag, 7. Juli 2017

Seychellen - Teil 17. / Copolia Trail, Beau Vallon Beach

15. Tag

Zwar sind wir faul und haben überhaupt keine Lust zu wandern, noch weniger 10 Liter zu schwitzen, aber wenn wir uns nicht überwinden und es verschieben, wird es auch nichts und da wir keine so knaller Strände gefunden haben, wo wir den ganzen Tag verbringen wollten, entscheiden wir uns letztendlich doch für eine Wanderung, deren Ausgangspunkt wir gestern bei der Inseldurchfahrt gesehen haben.

Also, nach dem Frühstück fahren wir erneut durch diese Straße, die die Insel unter Victoria durchquert und halten bei dem Schild an, wo der Copolia Trail beginnt. Laut dem Schild dauert die Tour hin und zurück anderthalb Stunden und es ist schon 11 Uhr, als wir losgehen. Wir laufen im Urwald auf einem gut folgbaren Pfad. Die dampfige Hitze ist wie immer kaum zu ertragen. Zum Schluß kommen wir zu einem Granitfelsenplateau an, wovon man auf Victoria, auf die vorliegenden Inseln und Küsten, bzw. Korallenriffe und auf den Flugplatz sehen kann.




















Lange genießen wir den Ausblick von oben, wir sitzen auf den Felsen und verzehren unsere Pausenbrote und sind schon davon sehr überzeugt, daß es sich gelohnt hat hier raufzukommen. Weit weg, aber noch sichtbar landen die kleinen Twin Otter Propellermaschinen von anderen Inseln auf dem Flughafen. Manchmal fliegt ein Päarchen Weißschwanz-Tropikvogel vor uns. Und als wir gehen, finden wir ganz große Gruppen von Kannenpflanzen, die auch Fleischfresserpflanzen genannt werden - hoffentlich haben sie nicht so großen Hunger, daß sie uns fressen wollen. 😁














Wir schaffen den Wanderweg hin und zurück in 2,5 Stunden und danach fahren wir in die Beau Vallon Bucht um zu baden zurück. Im Wasser bekommen wir oft brennesselähnliche Stiche. Es ist ein kurzer brennender Schmerz, aber wir sehen nie, was es verursacht. Auch in Thailand haben wir so was erlebt, es müssen ganz kleine Quallen sein.

Bis 17 Uhr bleiben wir am Strand und kaufen danach noch Fisch bei den Buden am Strand, den wir dann zu Hause essen.




Kommentare:

  1. Das hat sich wirkich gelohnt...ein fantastischer Ausblick. Da könnte ich auch stundenlang sitzen und genießen. Echt klasse.

    Liebe Grüsse

    N☼va

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    1. Anstregend, aber wir wussten am Anfang nicht, was auf uns dort oben zukommt, desto besser war das Geschenk, dieser Ausblick.
      Liebe Grüße

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  2. Hallo Andi,
    ich schließe mich an: der Aufstieg hat sich gelohnt, denn die Aussicht ist wunderbar ! Eine schöne Natur dort.
    Viele Grüße, Synnöve
    P.S. Wir fahren nach Skandinavien.

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    1. Ja, es hat sich definitiv gelohnt :-)
      Liebe Grüße

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  3. Hallo Andi,
    was für ein toller und echt lohnender Ausflug. Es gibt wirklich viel zu sehen, wenn man sich etwas Zeit nimmt, näher hinschaut und die Zeit genießt!
    Liebe Grüße
    moni

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    1. Auf jeden Fall bleibt mehr in Erinnerung, wenn man mehr Zeit nimmt.
      Liebe Grüße

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  4. Anstrengend in großer Hitze und bei hoher Luftfeuchte sind Wanderungen bergauf immer. Das muss man mal mitgemacht haben um die Strapazen nachvollziehen zu können. Besonders gut gefällt mir die Kannenpflanze, da bilde ich mir ein, dass sie mich anlächelt :))
    Es ist schon erstaunlich wie viele Wunder in Flora und Fauna unsere Erde für uns bereit hält. Man muss sie nur entdecken.

    Liebe Grüße
    Arti

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    1. Hallo Arti,
      danke für deinen Besuch und deine Kommentare bei mir.
      Liebe Grüße

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  5. Dein Reise-Tagebuch ist einfach nur schön. Interessant was Ihr auf den Wegen entdeckt habt, im Werden und Vergehen. Ein so schöner Anblick nach einem strapazierten Aufstieg in der Hitze enschädigt, und die Bilder bleiben im Herzen und im Kopf.
    Liebe Grüße, Klärchen

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  6. Liebe Andi,

    endlich habe ich Zeit gehabt (oder mir die Zeit genommen), deinen Reisebericht weiter zu lesen und die schönen Bilder anzusehen. Es gibt hier wirklich einige schöne / fotogene Strände (vor allem die Felsformationen gefallen mir), eine tolle Vegetation - und die Aussicht von eurem Wanderweg war atemberaubend. Schade, dass die Städte nicht so besonders sind und nicht jeder Strand auch ein richtiger BADE-Strand. (Wobei das für uns nicht so wichtig wäre, wir schwimmen sowieso nicht sooo gern im Meer. Wir halten es aber am Strand normalerweise auch nicht länger als eine Stunde aus – also keine wirklichen Sommer-Sonne-Meer-Urlauber ;-)) Ich glaube, für mich wären vor allem die Wanderungen in die traumhafte Natur etwas, aber da dann entweder sehr früh am Morgen oder wenn es später schon wieder etwas kühler wird… (So haben wir das in Namibia auch gemacht…)

    Wegen deiner Mail melde ich mich später noch separat!

    Alles Liebe, Traude

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    1. Liebe Traude,
      hier wird nie kühler, das heißt nachts kann es auch leicht 30 Grad sein, und die Luftfeuchtigkeit ist immer so hoch.
      Liebe Grüße, Andi

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